
Nachdem Broadcom das Lizenzmodell von VMware geändert hat, stehen viele Unternehmen erneut vor ihrer Virtualisierungsrechnung. Proxmox VE ist dabei die am häufigsten diskutierte Alternative.
Der Wechsel ist möglich, aber kein „Das ziehen wir an einem Wochenende um“-Projekt. Wir empfehlen diese Reihenfolge:
- Inventar: Welche virtuelle Maschine, welches Betriebssystem, wie viel Speicher, an welche Lizenz gebunden? Die Virtualisierungsregeln für Windows-Server- und SQL-Lizenzen sollten gesondert geprüft werden.
- Speicherentscheidung: Mit dem vorhandenen SAN/NAS weiter oder mit Ceph bzw. ZFS? Diese Entscheidung wirkt sich direkt auf Leistung und Backup aus.
- Backup: Proxmox Backup Server oder die Proxmox-Unterstützung Ihrer vorhandenen Backup-Software. Vor dem Wechsel muss ein Rückfallplan bereitstehen.
- Pilot: Ein Test mit einigen unkritischen Maschinen. Das ESXi-Importwerkzeug von Proxmox erleichtert die Arbeit; VirtIO-Treiber, Netzwerkkonfiguration und Leistung werden hier gemessen.
- Schrittweise Migration: Kritische Systeme in Wartungsfenstern, mit offenem Rückweg.
Die Lizenzkosten sinken, doch der eigentliche Gewinn entsteht, wenn das Team die neue Umgebung sicher verwalten kann. Deshalb gehören Dokumentation und Überwachung (Grafana, Prometheus) zum Wechsel dazu.
SMB Teknoloji bietet Planung, Installation und Wartung für den Wechsel von VMware- und Hyper-V-Umgebungen zu Proxmox VE.